Start mit Intermittent Fasting

Zum Start mit Intermittent Fasting möchte ich dir noch einige Tipps mit auf den Weg geben. Zusätzlich zum Quick Start Guide, der die wichtigsten Grundlagen aufzeigt, will ich hier nochmal auf wichtige Dinge für den Start mit Intermittent Fasting eingehen.

2 Herangehensweisen zum Start mit Intermittent Fasting

Start mit Intermittent Fasting

Für mich unterscheiden sich grundsätzlich nur 2 Herangehensweisen, aus denen du dir sicherlich intuitiv eine aussuchen wirst:

  1.  Du steigst sofort in das neue Schema ein. Du hast dir Gedanken gemacht, wie du Intermittent Fasting am besten in deinen Alltag integrieren kannst und möchtest möglichst schnell durchstarten!
  2. Du wählst die angenehmere Route und näherst dich über den Verlauf von 1-2 Wochen deinem gewählten Essensfenster an.

Die 2. Variante ist sicherlich angenehmer, anfangs von weniger Hunger begleitet und sehr gut, um Intermittent Fasting zu testen. Nr. 1 geht natürlich schneller und du hast dich in kürzester Zeit an Intermittent Fasting gewöhnt! Ich war damals gierig und wollte alles sofort – Nr. 1!

Beide Varianten bieten Vorteile!

Erfahrungsgemäß beträgt die Eingewöhnungszeit bei Variante 1 bis zu einer guten Woche und bei Variante 2 eher zwei bis drei Wochen. Da dies eine, im besten Fall, langfristige Umstellung ist, kann man die Verzögerung bei 2 sicherlich sehr gut hinnehmen.

Nutze Früchte und kleine Snacks!

Vor allem am Anfang: Habe am Ende deiner Fastenzeit Früchte parat! Sie sind in der Eingewöhnungsphase optimal und du kannst mit Früchten deine erste Mahlzeit weiter nach hinten in den Tag verlagern.

Die guten hormonellen und metabolischen Prozesse in deinem Körper werden damit leider unterbrochen und du bist de facto nicht mehr gefastet.

keep busy and drink (coffee)!

Beschäftige dich und trinke (Kaffee), die 2 Dinge können nicht oft genug erwähnt werden! Denke nicht über deine potenziellen Erfolge mit Intermittent Fasting oder gar Essen nach – beides wird kommen!
Kaffee hat einen Appetit-unterdrückenden Effekt, scheint in Maßen gesundheitliche Vorteile zu bieten und passt somit gut zur Fastenphase am Morgen. (englischer Artikel zu Kaffee)

Ähnlich gut wie Kaffee wirkt ungesüßter Tee oder auch Wasser mit Kohlensäure.
Spaziergänge sind ebenfalls hervorragend um extra Kalorien zu verbrennen, kurze Distanzen zu gewinnen und sogar um Hunger zu unterdrücken! Auch erhöhen Spaziergänge nicht den Appetit wie Joggen und sind daher bestens geeignet, um die Gewichtabnahme zu beschleunigen! Zu dem Thema erwartet euch bald ein kompletter Post.

Die gängigsten und angenehmsten Essensfenster

Ich zäume hier das Pferd einmal von hinten auf und sage dir, warum das Abendessen für mich die wichtigste Mahlzeit des Tages ist:

  • Sie ist für mich meistens die größte Mahlzeit! Ich möchte gesättigt ins Bett gehen und nicht hungrig, das ist vor allem beim Abnehmen wichtig.
  • Damit stelle ich auch sicher, dass ich nicht so geneigt bin nach Süßigkeiten zu greifen. Ich esse mich komplett satt gegen 20/21 Uhr – und zwar so, dass ich überhaupt kein Verlangen nach etwas Süßem oder anderen Snacks bis zum Schlafen gehen habe.
  • Eignet sich wunderbar, um mit Freunden/Familie zusammen gemeinsam zu essen und den Tag ausklingen zu lassen.
  • aus sozialen Gründen: Die meisten Aktivitäten, bei denen man auch noch Essen zu sich nimmt, das Einfluss auf unser Gewicht nehmen könnte, sind abends!

Da ich im Studium noch einen unregelmäßigen Tagesablauf habe, halte ich mir alles davor variabel und passe es den Anforderungen an.

Bedeutet: Das Ende meines Essensfenster endet grundsätzlich gegen 21-22 Uhr. Wann ich anfange, hängt von meinen Zielen und vor allem von den Signalen, die mein Körper mir am Vormittag gibt, ab. Habe ich vermehrt Hunger vormittags (=Signal, dass du am vorigen Tag evtl. zu wenig gegessen hast), wähle ich eine größeres Essensfenster mit 7-8 Stunden und starte somit gegen 14 Uhr. Möchte ich weiter abnehmen oder spüre keinen Hunger vormittags (=Signal, dass du gut versorgt bist!), verkleinere ich das Essensfenster.

Generell solltest du die Signale, die du im Verlauf immer besser kennen lernst, nutzen!

Bei 16/8 wähle ich meist ein Essensfenster von 13 bis 21 Uhr. Bei größeren Fastenzeiten, etwa 19/5, wähle ich ein Essensfenster von 16 bis 21 Uhr. Das Abendessen ist hierbei immer der Grundpfeiler meiner Ernährung!

Andere Situationen, wie zum Beispiel Geschäftsessen / regelmäßiges Mittagessen bei der Arbeit oder besondere Anlässe, können natürlich große Mahlzeiten mittags erforderlich machen. Entweder du behältst trotzdem das große Abendessen bei oder passt dich an die Regelmäßigkeit an – gar kein Problem. Viele nehmen mittags ihre größte Mahlzeit zu sich und Intermittent Fasting funktioniert wunderbar! Die Wahl liegt bei dir!

Ich wünsche dir einen guten Start mit Intermittent Fasting!

2017-08-17T18:44:29+00:00

66 Comments

  1. Roland Muck 19. September 2018 um 8:23 Uhr - Antworten

    Hallo Sven,
    erst mal vielen Dank an Deine Partnerin und Dich für die tolle, informative und motivierende Webseite und Blog.

    Ich mache intuitiv Intervallfasten schon geraume Zeit. Es kommt mir sehr entgegen, weil ich das Gefühl richtig satt zu sein, geradezu brauche. Was aus psychologischer Sicht dahinter steckt, habe ich zwar schon hinterfragt, ohne zu einem Ergebnis zu kommen. Im Grunde auch erstmal egal. Ich bin 67, habe mittlerweile über dreißig Kilo runter und wiege bei 176 cm noch 124 Kg.
    Deine Webseite habe bei SPIEGEL+ vor einigen Tagen entdeckt. Und sie kam auf den Punkt richtig, hat sie mir doch einen neuen Motivationsschub gegeben. Danke dafür.
    Was mich ein wenig umtreibt, ich aber noch nirgendwo etwas darüber gefunden habe, wie lange nach dem Essen Aminosäuren noch für die Muskulatur zur Verfügung stehen.

    Ich gehe dreimal die Woche ins Sportstudio und mache einen 3-er Split HIT angelehnt an Dr. Gießing. Im Gegensatz zu Dir habe ich die Erfahrung gemacht, nach langen Eperimentieren, dass ich damit am besten weiterkomme, wenn ich die großen Muskelgruppen je einmal die Woche maximal ausbelaste.
    Aber und das treibt mich tatsächlich um, ob bei einem 20/4 mit dem ich wunderbar zurecht komme, dies für die Muskeln noch günstig ist?

    Vielen Dank schon mal Roland

  2. Maximilian 18. August 2018 um 10:46 Uhr - Antworten

    Hallo Sven!

    Danke erstmals für deine tolle Seite, die Infos erfrischen und machen Lust auf tägliches Fasten!
    Es gibt auch die 14/10-Methode, was haltest du davon- sprich 14 Stunden fasten, 10 Stunden essen. Kann man auch variieren?Kann ich an Tagen, wo ich die Fastenzeit nicht mit dem Training beende (16/8-Methode) früher mit dem Essen beginnen und dafür wieder nur 8 Stunden essen? Sprich folgender Ablauf: Mo 16/8, Di 16/8, Mi 14/8, Do 16/8 usw…

    Liebe Grüße!

  3. Ute 7. August 2018 um 20:55 Uhr - Antworten

    Hallo Sven,
    danke für deine informative Seite über das iF.
    Du beantwortest die vielen Frage so geduldig und gehst auf jeden ein – toll!
    Ich hätte so gerne mal ein paar Rezepte, die zu iF passen. Gibt es die? Auch für Vegetarier?
    Danke für diese tolle Seite!!

  4. Anja Lockstet 11. Juli 2018 um 22:11 Uhr - Antworten

    Hallo Sven,

    Ich mache jetzt IF seit 6 Wochen mit der 16/8 Methode.
    Bin aber ein Frühstücksmensch. Abends essen wir bis spätestens 19 Uhr, das fällt mir leicht, aber bis 11Uhr vormittags schaffe ich es leider nicht. Mir wird dann echt schlecht.
    Ich habe meine Fenster jetzt auf 14/10 verschoben, damit bin ich aber nicht so recht zufrieden. Wenn ich gegen neun Uhr morgens etwas esse und dannzu Mittag eine größere Menge geht es mir besser. Dann esse ich Nachmittags Obst/Gebäck o.ä. und Abends zwischen 18 und 19 Uhr.

    Ist das auch möglich auf diese Weise abzunehmen?

    Ich habe leider nur einen ganz kleinen Erfolg gemerkt.

    Grüße

    Anja

  5. Claudia 21. Juni 2018 um 8:34 Uhr - Antworten

    Hallo Sven,
    ich habe mit IF vor 5 Tagen gestartet und eigentlich läuft alles gut, auch der Hunger hält sich relativ in Grenzen.
    Leider habe ich seit 5 Tagen ziemliche Probleme mit der Verdauung und teilw. Magenkrämpfe. Manchmal direkt morgens nachdem ich 2 Gläser Wasser getrunken habe oder direkt nach der ersten größeren Mahlzeit.
    Ich faste zwischen 14/16 Stunden und breche das Fasten mit Obst, nach ca. 2 std. gibt es Porridge oder ähnliches.
    Vielleicht könntest du mir sagen, ob das so normal und in Ordnung ist? Das wäre super, denn eigentlich erhoffe ich mir schon so einiges mit IF, gerade was Gewichtsabnahme angeht.

    Vielen Dank im Voraus & liebe Grüße
    Claudia

  6. Dirk 20. Juni 2018 um 16:23 Uhr - Antworten

    Hallo Sven…
    ich habe in den letzten Wochen sehr viel über IF gelesen, mache es seit ca. 4 Wochen delber (16/8) und bin sehr zufrieden…
    zusätzlich mache ich einen vollen Fastentag pro Woche…
    das schöne an Deiner Seite ist, dass sie mir viele Fragen beantwortet, die sich zusätzlich ergeben haben…
    ich bin sehr zufrieden mit meinem Verlauf, aber ich stelle mich nicht auch die Waage, ich höre auf menen Körper und beobachte ihn und bin mit dem Ergebnis bisher sehr zufrieden…
    wenn alles klappt wie ich mir das vorstelle und gerne möchte werde ich das IF gerne zu meiner kontinuierlichen Ernährungsform machen, allein schon deshalb, weil es einem durchaus Freiheten zugesteht und man jederzeit nach einem Tag oder vielleicht sogar einem WE zu dieser Form zurückkehren kann, wenn man abwegig geworden ist…
    das gefällt mir sehr daran…

    und nun meine Frage:
    ich habe in den Kommentaren und (glaube ich) auch in einer Deiner Antworten gelesen, dass man nach einiger Zeit das IF mal für einen bestimmten Zeitpunkt (eine Woche?) unterbrechen soll, um danach weiterzumachen…

    kannst Du das so bestätigen, eventuell etwas dazu sagen bzw. schreiben und vielleicht erläutern, warum das so ist, wenn es so ist, und was damit bewirkt wird, bzw. werden soll.

    Und macht man diese Unterbrechung in bestimmten Zeitabständen immer wieder mal?

    Vielen Dank für Deine Antwort und viele Grüße aus Berlin…
    Dirk

  7. Sandra 5. Juni 2018 um 10:22 Uhr - Antworten

    Hallo Sven,
    wollte mich nach guten 3 Wochen 20/4 mal gemeldet haben. Am Wochenende mache ich des öfteren 18/6, lässt sich besser durchhalten.
    Bis jetzt sind 2,6 Kilo runter und ich bin wirklich zufrieden, weil ich eigentlich essen kann was ich möchte und bei Einladungen nicht an einem Salatblatt knabbern muss 😊
    Jetzt arbeite ich noch an der zum Teil noch ungesunden Naschsucht, dann wird es vielleicht noch besser! Danke nochmal für deine tollen Tipps!

  8. Kerstin 27. Mai 2018 um 14:02 Uhr - Antworten

    Hallo Sven
    Ich habe jetzt die 3 Woche hinter mir . Ich mache 16/8 ab 14 h da ich Nachts arbeite passt mir das gut . Am Anfang war es schwierig weil ich nicht frühstücken „ konnte „ , jetzt hab ich mich dran
    „ gewöhnt“ . Habe auch weniger Hunger u muss auch nicht wie sonst zwischendurch essen .
    Aber ich habe lediglich 1 kg abgenommen und das ist frustrierend … ich hab „ normal „ gegessen und wie gesagt kein Frühstück . Die anderen Mahlzeiten normal . Also nicht mehr gegessen oder süßes . Was mach ich falsch ?
    Gruß Kerstin

    • Sven Sparding 27. Mai 2018 um 16:39 Uhr

      Hallo Kerstin,
      ich würde dir gerne direkt sagen können, was du “falsch” machst. Mit so wenig Informationen ist das allerdings schwierig.
      Wichtig ist deine Umstellung. Wie, was und wie viel hast du vorher gegessen und nun nach der Umstellung? Nur, wenn sich in der Gesammtsumme wirklich etwas ändert, kann man auch einen Gewichtsverlust erwarten. Interessant wäre auch, wie viel Zeit du der ganzen Sache nun gegeben hast. Es gibt Fälle, da kommt der Gewichtsverlust erst nach 3-4 Wochen bei gleichbleibender Routine. Man muss immer genügend Zeit verstreichen lassen und nicht nach 1 Woche schon ein Fazit ziehen.
      Dann gibt es auch noch andere Szenarien, die auftauchen: Wenn man ebenfalls eine neue Sportroutine aufgenommen hat, kann es sein, dass man während des Abnehmens ebenfalls Muskeln aufbaut und so den Gewichtsverlust maskiert. Da wäre es besser auf die Hosengrößen oder den Gürtel zu achten.
      Auch kann es sein, dass man vorher leicht zugenommen hat und diese Gewichtszunahme durch die Umstellung in den Griff bekommt, aber es nicht reicht, um abzunehmen.
      Das kann ich dir so nicht aus einem kurzen Kommentar sagen. Hast du folgenden Beitrag schon gesehen?
      https://www.iamfasting.de/blog/2017/05/15/kein-erfolg-mit-intervallfasten/
      Vielleicht erkennst du dort einen typischen Fehler im Umgang mit IF wieder.
      Ansonsten kannst du gerne Details geben und wir schauen gemeinsam woran es liegen könnte.
      Viel Erfolg dir!
      Liebe Grüße,
      Sven

  9. Bettina 23. Mai 2018 um 11:33 Uhr - Antworten

    Frage zu den Getränken:
    welche Tees sind den geeignet?
    Schwarz Tee? Pfefferminztee? Früchtetee? lockt der Früchtetee Insulin?

    • Sven Sparding 25. Mai 2018 um 11:29 Uhr

      Hallo Bettina,
      alle Tee’s sind eine gute Wahl und möglich, wenn sie nicht literweise getrunken werden (Früchtetee). 🙂
      Grüner Tee eignet sich sehr gut, da er leicht Appetit-unterdrückend wirkt/wirken kann – Zimt- und Ingwertee sagt man das ebenfalls nach. Kräutertee ist auch am Abend gut, da kein Koffein enthalten ist.
      Du kannst den Tee auch mit Zimt bspw. verfeinern.
      Früchtetee im speziellen würde ich nicht übermäßig einbauen, da geringe Mengen an Kohlenhydraten enthalten sind. Ein Früchtetee unterbricht mMn. nicht direkt das Fasten.
      Liebe Grüße,
      Sven

  10. Sandra 11. Mai 2018 um 16:57 Uhr - Antworten

    Hallo Sven,
    sehr informativ und individuell , wie du hier auf die Fragen eingehst, ganz toll!!
    Ich bin 47 Jahre und habe keine Schilddrüse mehr. Mit den Tabletten aber relativ gut eingestellt. Ich habe mich voll in die 20/4 gestürzt, mit Zeitfenster 18.00 – 22.00. tagsüber bin ich abgelenkt, möchte aber abends mit meiner Familie „normal“ essen. Das bringt mich auch gleich zu meinen Fragen. Ich bin mir unsicher mit dem Kaloriendefizit, sind die Rechner im Internet für Grundumsatz und täglichem Kalorienverbrauch wirklich realistisch? Wieviel Kalorien soll man denn in das Defizit? 300,500,1000? Kann ich in dieser einen Mahlzeit wirklich auch Kohlehydrate essen?
    Wäre sehr interessant für mich, nach einer Woche kann ich natürlich noch keine Ergebnisse vorweisen und möchte natürlich nicht ewig in die falsche Richtung laufen… viele Grüße Sandra

    • Sandra 15. Mai 2018 um 13:37 Uhr

      Schade, ich bekomme wohl keine Antwort mehr…

    • Sven Sparding 16. Mai 2018 um 9:04 Uhr

      Hallo Sandra,
      entschuldige, dass es bist jetzt gedauert hat. Manchmal bin ich mit den Antworten schneller, mal langsamer – ich beantworte jedoch jede Frage. 🙂
      3-500 Kalorien sind eine gute Richtlinie, wenn du Kalorien zählen möchtest. Darüber würde ich nicht gehen.

      Absolut kannst du in der Mahlzeit Kohlenhydrate essen! Erst Recht, wenn du deine Muskeln benutzt hast und die Energiespeicher der Muskeln (=Glykogen) leer sind, saugen deine Muskeln den Zucker auf. Nach Krafttraining ist es sogar oft so, dass der Blutzucker nahezu gar nicht ansteigt, weil die Kohlenhydrate (=Glukose) sofort im Muskel verschwindet. Du musst keinen Bogen um Kohlenhydrate machen. Wir verteufeln Kohlenhydrate sehr, auch etwas zu Recht, weil wir uns daran leicht überfressen. Kohlenhydrate sind meist sehr lecker und es ist leicht davon viel zu essen. Die Wenigsten haben sich bisher an Proteinen und gesunden Fetten überfressen. 🙂

      Dass du nicht in die falsche Richtung läufst, kannst du auch anders kontrollieren – ohne Kalorien zu zählen. Schau einfach deinen Gewichtsverlauf über die Woche hinweg an. 0,5 kg pro Woche als Gewichtsverlust sind ein gutes Maß, darüber würde ich nur gehen, wenn du viel Fett zur Verfügung hast. Deine Fettzellen sollen das Defizit kompensieren können und wir wollen die Energie aus den Fettzellen nutzen – nicht unsere Muskeln abbauen. Je größer das Defizit und je schneller die Abnahme, desto größer ist die Gefahr Muskeln mit abzubauen.
      Also: Strebe einen durchschnittlichen Gewichtsverlust pro Woche an und passe deine Mahlzeitengrößen und auch das Fastenfenster dementsprechend an.
      20/4 ist schon sehr sportlich und wird auf jeden Fall dazu führen, dass du viele Kalorien einsparst – vielleicht zu viele, das musst du beobachten. Wenn ich 20/4 anstrebe über Tage hinweg, verliere ich Gewicht. Da muss ich mich schon sehr ungesund ernähren, um meinen Bedarf zu decken. Das kann bei dir anders sein (Altersunterschied + Frauen verbrauchen weniger), falls du jedoch zu schnell Gewicht verlierst, kannst du das Essensfenster etwas ausweiten.
      Viel Erfolg und liebe Grüße,
      Sven

    • Sandra 16. Mai 2018 um 13:29 Uhr

      Vielen Dank Sven, tut mir leid wenn ich zu ungeduldig war 😊

    • Sven Sparding 17. Mai 2018 um 9:10 Uhr

      Gar kein Problem Sandra! 🙂

  11. Rosi 7. Mai 2018 um 18:25 Uhr - Antworten

    Hallo,
    ich habe mich auch zu IF entschieden, da ich sowieso kein “Frühstücker” bin. Ich esse i. d. R. Montag bis Freitag bis 18.30 Uhr zu Abend. Da ich mich für 16/8 entschieden habe, heißt das, dass mein Zeitfenster um 10.30 beginnt?! Ich stehe aber um 5.00 Uhr auf. Kann ich da einen Kaffee mit etwas Milch (3,5) trinken? Bei scharzem Kaffee…. iiiihhhh….. 🙂

    • Sven Sparding 10. Mai 2018 um 15:07 Uhr

      Hallo Rosi,
      schön, dass du mit dabei bist. Interessanterweise machen das schon einige intuitiv wie du.
      Genau! Wenn du mit einem 8-stündigen Fenster loslegen möchtest, was ratsam für den Anfang ist, wäre es bspw. von 10:30 bis 18:30. Da du um 5 Uhr aufstehst, würde ich das Fenster auch erstmal nicht weiter nach hinten schieben – knapp 6 Stunden in den Tag hinein zu fasten ist schon sportlich und ein gutes Ziel. Das wird nicht innerhalb von 2-3 Tagen problemlos umsetzbar sein, daran musst du dich gewöhnen.
      Zu deiner Frage: Ja, du kannst etwas Milch dazugeben. Wir nutzen da 35 kcal als Richtlinie für die Fastenzeit, die man nicht überschreiten sollte. Das soll das Fasten etwas angenehmer und alltagstauglicher machen. Diese Richtlinie sollte man aber nicht ausreizen, sondern nutzen, wenn man sie braucht.
      Liebe Grüße,
      Sven

  12. Heidrun Miehle 17. April 2018 um 19:13 Uhr - Antworten

    Hallo Sven,

    ich habe nun auch mit IF seit 2 Wochen begonnen und es fällt mir ziemlich schwer, durchzuhalten. Ich bin ein absoluter Frühstücksmensch und halte das Zeitfenster nicht immer ein. Abgenommen habe ich noch nicht. Mein Ziel wären 10 kg. Ich habe 16/8 gewählt und die Essenszeiten verschieben sich oft. Kann ich auch mit 3 Mahlzeiten am Tag abnehmen? Ich glaube, dass ich mich zu sehr unter Druck setze.

    Herzliche Grüße von Heidrun M.( 59 J.)

    • Sven Sparding 19. April 2018 um 10:48 Uhr

      Hallo Heidrun,
      du kannst natürlich auch mit 3 Mahlzeiten abnehmen – generell kann man mit jeder Strategie abnehmen, man muss sich nur dran halten. Ob man dadurch eine langfristige Änderung schafft, hängt immer davon ab, wie angenehm es für dich ist oder ob du dich zu sehr einschränkst.
      Woran liegt es, dass du das Zeitfenster manchmal nicht einhalten kannst?
      Ist die Fastenzeit vormittags schwer, weil du große Lust auf Frühstück hast oder weil du wirklich Hunger hast?
      Nach 2 Wochen solltest du schon zu großen Teilen daran gewöhnt sein – großer Hunger wäre ein Signal, dass du wenig isst. Das passt wiederum nicht mit der fehlenden Gewichtsabnahme zusammen.

      Wenn das Frühstück dir sehr wichtig ist und deswegen dir die Routine so schwer fällt, kannst du auch stattdessen das Abendessen auslassen und frühstücken.
      Wir sollten in erster Linie eine Routine finden, die für dich angenehm ist. Wir wollen einen langfristigen Erfolg für dich, dafür benötigt es eine langfristige Umstellung – und die muss angenehm sein und darf dich nicht einschränken, sonst wirst du sie nicht auf Dauer machen (das würde niemand – deswegen schlagen Diäten zu 99% fehl). Nein, IF soll für dich keine Diät sein.
      Ich bin gespannt auf deine Antworten und unterstütze dich gerne bei der Suche nach einer passenden Routine. 🙂
      Lieben Gruß,
      Sven

  13. Ingrid 12. April 2018 um 10:40 Uhr - Antworten

    Hallo Sven,
    ich bin seid 1 Woche dabei 16/8, mein Zeitfenster ist 10 – 18 Uhr..
    war heute Morgen wieder auf der Waage und feststellen, dass ich etwas zugenomen habe obwohl ich mich an das Zeitfenster halte, kann natürlich sein dass ich mein Zeitfenster um eine halbe Std. bisschen früher Frühstücke.
    Weil ohne Frühstück geht gar nicht bei mir ist das falsch??
    LG Ingrid

    • Sven Sparding 14. April 2018 um 17:25 Uhr

      Hallo Ingrid,
      prinzipiell ist es egal, wie du deine Fenster in den Tag legst. Die Hauptsache ist, dass sie dich unterstützen und auf deinen Alltag passen. Zeiten durchzusetzen und sich vorzunehmen, obwohl sie nicht passen, ist nicht ratsam.

      Nach einer Woche ist es jedoch etwas früh zu sagen, ob man im Kaloriendefizit ist oder nicht – besonders auch bei der Umstellung zu IF. Oft wird die Verdauung leicht langsamer (Flohsamen können da entgegenwirken), sodass sich der Körper dahingehend erst umstellen muss – das vergeht wieder.

      Natürlich muss man trotzdem mit IF im Kaloriendefizit sein. Wenn du in den nächsten Wochen auch nicht abnehmen solltest, bist du wahrscheinlich nicht im Defizit und musst weniger essen. Zu “keinem Erfolg” haben wir ebenfalls einen Beitrag: https://www.iamfasting.de/blog/2017/05/15/kein-erfolg-mit-intervallfasten/
      Hast du den schon gesehen und gelesen? Auch in den Kommentaren stecken viele Tipps!
      Falls es dennoch in den nächsten Wochen nicht klappen sollte, würde ich dich bitten noch einmal zu schreiben.
      Viel Erfolg dir und liebe Grüße,
      Sven

  14. Martina 26. März 2018 um 8:08 Uhr - Antworten

    Guten Morgen,

    habe ich es richtig verstanden, dass bei IF möglichst nur 2 große Mahlzeiten zu sich genommen werden? Ich stehe um 5.00 Uhr auf – und esse bisher um 8.00 Uhr ein Brötchen – mittags eher Obst und dann gegen 17.00 Uhr.. leider ist mein größtes Problem, dass ich ab 17.00 Uhr ständig Appetit habe. Es ist kein Hunger – sondern einfach blöder Appetit. Ich esse quasi bis ich ins Bett gehe ständig. Jetzt nicht keine Süßigkeiten – aber Joghurt, Apfel, Scheibe Wurst, halt irgendwas. Den ganzen Tag kann ich mich zusammen reißen – nur abends nicht. Völlig bescheuert. Ich hoffe, sehr, dass ich es mit IF in den Griff bekomme. Es ist eine reine Kopfsache und ich denke einfach konditioniert… früher bin ich 60-80 km die Woche gelaufen – danach hatte ich keinen Hunger mehr (also tgl. 10km + ) Leider geht das jetzt gesundheitlich wegen Hüftschaden nicht mehr – ich finde aber nichts, was diesen Kopf ausschaltet, der ab 17.00 Uhr nur an Essen denkt. LG Martina

    • Sven Sparding 28. März 2018 um 10:42 Uhr

      Hallo Martina,
      wir empfehlen lediglich 2 große Mahlzeiten für den Start. Was man in der Essenszeit macht, dem ist keine Grenzen gesetzt. Man könnte theoretisch auch konstant in der Essenszeit essen – empfehlenswert ist es jedoch nicht. Wir machen die Erfahrungen, dass es mit weniger Mahlzeiten, dafür größere, einfacher und angenehmer ist. Fast & Feast.
      Wie wäre es, wenn du dein Essensfenster einfach weiter nach hinten schiebst? Ein Beispiel wäre von 12-20 Uhr zu essen. So hättest du deinen Snack-Bereich abends besser abgedeckt. Da du jedoch sehr früh aufstehst, könnte auch 11-19 Uhr Sinn machen – bei einem Wecker um 5 Uhr morgens wäre 12 Uhr schon eine Herausforderung und benötigt etwas Eingewöhnung, ist aber machbar.
      Auch könntest du 14/10 anstreben, das könnte für deinen Alltag/Gewohnheiten besser passen: Bspw. von 10-20 Uhr. Wieder besser den Snack-Bereich abgedeckt und morgens nicht zu spät die erste Mahlzeit. Da würde ich versuchen dann abends eine große Mahlzeit anzustreben und zwar so sättigend, dass du danach nicht weiteressen möchtest. Kann das Sinn machen?
      Ich glaube, dass sich deine Routine noch etwas besser anpassen lässt. Das ist aber völlig normal, die Wenigsten treffen gleich ihre perfekte Routine.
      Viel Erfolg und liebe Grüße,
      Sven

  15. Uli 69 21. März 2018 um 18:34 Uhr - Antworten

    Hallo Sven ,mache seit über 10 Wochen Intervallfasten 5:2.Alles lief anfangs gut.Habe ein halbes Kilo die Woche abgenommen.Nur habe ich seit letzter Woche mit Verstopfung zu tun.Woran kann das liegen ?Hoffentlich muss ich das Fasten jetzt nicht aufgeben.Gruss Uli69

    • Sven Sparding 28. März 2018 um 10:36 Uhr

      Hallo Uli,
      ich habe dir gerade bei “Kein Erfolg mit Intervallfasten” geantwortet – magst du bitte dort schauen? Da hast du die gleiche Frage gestellt und ebenfalls von Anderen gute Tipps bekommen.
      Liebe Grüße,
      Sven

  16. Sandra 17. März 2018 um 12:39 Uhr - Antworten

    Hallo Sven!
    Sehr schöne und Informative Seite hast du da! 🙂
    Ich versuche schon seit längerem meinen Körperfettanteil zu reduzieren, aber egal was ich ausprobiert habe (low carb, Kalorienreduktion, abendessen weglassen), nichts hat funktioniert. Nun bin ich auch nicht übergewichtig und zudem Sportler (4-6x pro Woche 1-2 Stunden). Ich würde gerne IF ausprobieren und frage mich, ob ich weiterhin meinen Kaffee morgens mit Hafermilch trinken kann. Pur & auf nüchternen Magen bekomme ich nämlich sonst Sodbrennen davon und ohne Kaffee fehlt mir was. Ich trinke so 2-3 Tassen morgens (2/3 Kaffee und 1/3 Hafermilch).
    LG Sandra

    • Sven Sparding 28. März 2018 um 10:32 Uhr

      Hi Sandra!
      Danke dir. 🙂
      Meiner Meinung nach kannst du in Maßen Kalorien in der Fastenzeit zuführen – wir nutzen dazu 35 kcal als Richtlinie. Physiologisch macht es Sinn, dass wenige Kalorien das Fasten nicht unterbrechen. Die wirkliche Unterbrechung des Fastens auf hormoneller Ebene passiert durch eine Insulin-Ausschüttung. Die B-Zellen der Bauchspeicheldrüse schütten Insulin aus, aber erst auf eine erhöhte Glukose-Konzentration in ihren Zellen.
      Wenn wir wenige Kalorien (Bspw. einen Schuss Hafermilch) zu uns nehmen, wird die Energie im Darm aufgenommen, dann über die Pfortader in die Leber geleitet und dort als erstes verstoffwechselt/als Substrat verwendet. Danach geht es ins rechte Herz, in die Lunge und wieder zurück zum Herzen (diesmal links). Danach wird das Blut in den großen Kreislauf gepumpt – Gehirn, Nieren, Darm, Muskeln bekommen da viel ab. Ein Teil des Blutes gelangt dann zum ersten mal in die Bauchspeicheldrüse und kann eine Insulin Ausschüttung verursachen. Ich habe hier den Standpunkt, dass geringe Mengen nicht ausreichend in der Bauchspeicheldrüse ankommen, um überhaupt eine Insulin-Antwort auszulösen.
      Dazu scheiden sich ein wenig die Geister – manche sagen, dass man dann nicht mehr “richtig” gefastet ist. Ich halte es für sinnvoll mit dieser Richtlinie zu arbeiten, da sie uns kleine Dinge, wie eben die Hafermilch, erlaubt und umgänglicher für den Alltag ist.
      Macht das Sinn für dich? 🙂 Die Antwort ist vermutlich länger ausgefallen als du sie erwartet hast – entschuldige! 😀
      Liebe Grüße,
      Sven

  17. Sandra 12. März 2018 um 10:44 Uhr - Antworten

    Hallo Sven!

    Mit grossem Interesse, habe ich die Homepage gelesen.

    Nun habe ich eine Frage zum Thema Intervallfasten:

    Ich habe mir mein Zeitfenster von 12:00Uhr – ca. 19:00 Uhr zum Essen geschaffen.

    Nun, wenn ich in der Früh, Hunger verspüre, trinke ich ein Glas Karottensaft mit 2 Teelöffel Chiasamen.
    Hier nun meine Frage: Unterbricht dies die 16/8 Fastenzeit?

    Es wäre sehr hilfreich für mich, wenn Sie mir weiterhelfen könnten.

    Danke!

    Mit freundlichen Grüßen

    Sandra Bachmaier

    • Sven Sparding 16. März 2018 um 11:40 Uhr

      Hallo Sandra,
      der Karottensaft allein bricht schon sehr schnell die Fastenphase. 100 ml haben schon 39 Kalorien.
      Ich würde dir stattdessen Kaffee empfehlen, am besten schwarz. Der hilft immens bei der “Appetit-Kontrolle”. Hast du es damit schon versucht?
      Liebe Grüße,
      Sven

  18. Andrea Rode 11. März 2018 um 14:12 Uhr - Antworten

    Hallo Sven,
    Warum dürfen es eigentlich nur 2 Mahlzeiten sein? Mein Essensfenster liegt zwischen 10 und 18 Uhr und ich teile mein Essen auf 3 Mahlzeiten auf. Was spricht dagegen?
    Viele Grüße Andrea

    • Sven Sparding 11. März 2018 um 14:14 Uhr

      Hallo Andrea,
      da spricht absolut nichts dagegen, du könntest auch 6 Mahlzeiten essen. Das ist nur unsere Empfehlung für den Start, die erfahrungsgemäß gut funktioniert.
      Liebe Grüße,
      Sven

  19. Nicole 8. März 2018 um 17:31 Uhr - Antworten

    Hallo Sven,

    Ich mache IF jetzt seit 4 Wochen. Ich esse die erste Mahlzeit des Tages zwischen 12 und 13 Uhr, je nachdem, wie die Mittagspause fällt, und meine letzte um 20 Uhr. Ich lasse unter der Woche Süßes komplett weg und meide auch jegliches Gebäck oder Teilchen. Samstags dagegen ist mein “Cheat Day”, da gibts auch mal ne Pizza, ein Glas Wein und auch Schokolade.Dazu gehe ich 1 mal in der Woche ins Studio und mache 1 Stunde Kraftraining und setze mich täglich auf den Ergometer und radle 15 Minuten. Der Sport dient aber eher dazu, meine Gelenkschmerzen im Zaum zu halten.
    Ich habe eigentlich den Eindruck, dass das so klappen sollte, aber tatsächlich habe ich in diesen 4 Wochen noch kein einziges Gramm abgenommen. Das frustiert mich allmählich sehr, vor allem weil das IFendlich mal eine Methode wäre, die ich langfristig durchziehen könnte, ohne das Gefühl starker EInschränkung zu haben. Ich komme im Alltag super damit zurecht, weil es mir leichter fällt, nach dem Aufstehen stundenlang nichts zu essen, als zB mittags zu essen und dann den Rest des Tages zu fasten.
    Was mache ich falsch? Wo könnte der Fehler liegen? Irgendeine Idee?
    Vielen Dank schon mal für deine Hilfe.

    Lieben Gruß

    Nicole

    • Sven Sparding 11. März 2018 um 12:38 Uhr

      Hallo Nicole,
      erstmal will ich dir Mut machen: Du kannst das Fasten mit Sicherheit so anpassen, dass du auch Gewicht verlierst. Es gilt jetzt nur Schritte zu ergreifen, die dich in das Defizit und zum Abnehmen bringen. Falls du also schlichtweg noch nicht im Defizit bist, wäre eine Option eine Mahlzeitengröße zu verringern. Hast du nur diese 2 Mahlzeiten in deinem Alltag? Oder isst du auch noch etwas zwischendurch?
      Es könnte allerdings auch sein, dass irgendwas im Hintergrund abläuft, dass den Fettverlust bei dir maskiert. Wie war es vor der Umstellung? Hast du da auch Sport/Krafttraining gemacht? Kann es sein, dass du gleichzeitig Muskeln aufbaust, Fett verlierst und so deine Waage stagniert?
      Wie hast du dich vorher ernährt? Bist du sicher, dass du jetzt weniger Nahrung zu dir nimmst als vorher? Wie fühlst du dich? Hast du vielleicht vorher konstant zugenommen und dein “Erfolg” der Umstellung ist, dass du diese Zunahme gestoppt hast?
      Der Schlüssel, um zu verstehen, warum die Abnahme noch nicht stattfindet, liegt in der Umstellung – was genau hast du geändert, wie war es vorher?

      Ich bin gespannt auf deine Antwort!
      Liebe Grüße,
      Sven

  20. Calla 4. März 2018 um 19:06 Uhr - Antworten

    Hallo Sven,
    herzlichen Dank für den Guide und diese tolle Website von euch beiden.
    Habe vor ca 10 Tagen mit 16/8 begonnen. Ich möchte es aus gesundheitlichen Gründen durchführen und um 5-7 kg abzunehmen. Frühstück ausfallen zu lassen, fällt mir relativ leicht. Dank des Kaffees, den man/frau trinken darf. Insgesamt sehe ich die immensen gesundheitlichen Vorteile. Nicht zuletzt wegen eurer Informationen.
    Dies ist mein dritter Versuch…
    Ich habe ein großes Problem mit Magen- Oberbauchschmerzen nach der 1. Mahlzeit um 12:30 und 13:00. Ich ernähre mich überwiegend Low carb. Die erste Mahlzeit mittags beginne ich mit etwas Obst, Salat/ Gemüse plus Eiweißhaltiges in Form von Fleisch, Fisch, Käse…
    Abends gibts eine warme Mahlzeit, frisch gekocht.

    Ich fände es super schade,wenn IF nichts für meinen Magen ist. Er scheint drei Mahlzeiten pro Tag zu brauchen… Vor einem Jahr wurde mir die Gallenblase wegen Grieß entfernt (hatte häufig Entzündungen und Schmerzen/Missempfinden an der gleichen Stelle wie jetzt)

    Hast du einen Tipp für mich?
    LG Calla

    • Sven Sparding 5. März 2018 um 10:20 Uhr

      Hallo Calla,
      danke für deinen Kommentar. 🙂 Ist dies dein dritter Versuch mit IF? Oder meintest du damit die Gewichtsabnahme?
      Zu der Gallenblasenproblematik: Das wird die Ursache deiner Oberbauchschmerzen sein. Kleinere Mahlzeiten sind für dich wichtig, da du ja kein Reservoir für dein Gallensekret mehr hast. Dadurch ist die Verdauung schwerer – das hat man dir aber sicherlich alles erklärt.
      Das könnte im schlechtesten Fall ein Grund gegen Intervallfasten für dich sein. Mein Rat wäre dich nochmal zu beraten lassen, was du tun kannst, um diese Beschwerden zu minimieren. Da bin ich kein Experte und habe nur das grundlegende Wissen (Fettarm, kleinere Mahlzeiten..).
      Entschuldige, dass ich dir da nicht besser weiterhelfen kann. Wenn du etwas findest, wie du mit dieser Problematik umgehen kannst, würde ich mich sehr freuen, wenn du die Punkte nochmal hier mitteilen könntest.
      Viel Erfolg dabei und liebe Grüße,
      Sven

  21. Gisela 27. Februar 2018 um 11:22 Uhr - Antworten

    Hallo Sven

    finde Deinen Blog total super habe mich jetzt entschieden das IF auszuprobieren, habe mich für das 16.8 entschieden da ich da am besten in meinen Alltag einbringen kann. Habe mir ein Zeitfenster von 12-20 Uhr gemacht was auch super funktioniert. Meine Frage wäre jetzt. da ich am Wochenende gern mit meiner Familie frühstücke und uns diese Zeit auch sehr wichtig ist wie könnte ich das in meine Zeiten einflechten. müsste ich dann am Abend vorher meine Zeiten nach hinten verlegen, also sagen wir mal auf 17.00 Uhr damit ich die 16.8 nicht unterbreche. oder wie kann ich dies am besten umsetzen.

    Hoffe du kannst mir da weiter helfen
    LG Gisela

    • Sven Sparding 27. Februar 2018 um 17:13 Uhr

      Hallo Gisela,
      erstmal danke für dein Kompliment. Das freut mich sehr!
      Zu deiner Frage gibt es mehrere Varianten. Mein erster Rat wäre an diesen Tage nicht zu fasten und die Zeit mit deiner Familie zu genießen. Man kann 16/8 auch nur unter der Woche betreiben und am Wochenende lockern. Das wäre sicherlich das Einfachste und Angenehmste, aber auch die Variante, die vmtl. dich in deinen Zielen am wenigsten unterstützt. Damit meine ich, dass du mit dieser Variante die Kalorienreduktion durch die Einsparung des Frühstücks natürlich verlierst und damit auch deine Ziele in gewisser Weise hinten anstellst. Das ist gut in Hinblick auf Lebensqualität, schlecht in Bezug auf Gewichtssteuerung.
      Trotzdem würde ich dir raten das auszuprobieren – mit diesen Gedanken im Hinterkopf.
      Falls du deine Ziele nicht ausreichend erreichen solltest, kannst du mit der Fragestellung diese Tage nochmal unter die Lupe nehmen und anpassen – oder aber auch etwas in der Arbeitswoche verändern, um deine Ziele zu erreichen und die Lebensqualität am Wochenende zu haben.
      Die Zeiten zu tauschen macht keinen Sinn, davon würde ich dir abraten.
      Der nächste Schritt könnte dann sein, dass du am Freitag Abend deine Portion mit dem Wissen verkleinerst, dass du ja am nächsten Morgen das Frühstück mit der Familie hast. Das hängt aber, wie gesagt, von deinen Erfolgen in den nächsten Wochen mit dieser Variante ab.
      Viel Erfolg und liebe Grüße,
      Sven

  22. Rita Frauenrath 23. Februar 2018 um 18:53 Uhr - Antworten

    Hallo Sven,
    bin begeistert von Deiner Seite, sehr viele Tipps, da kann ja nichts mehr schiefgehen.
    Eine Frage habe ich auch an Dich, denn ich habe bis jetzt dazu nichts gefunden….:
    Wie ist es wenn ich am Morgen einen Flohsamenpulvershake mit Bentonit trinke, unterbreche ich damit das Fastenzeitfenster?
    Wäre ja schade, denn es funktioniert bei mir wunderbar.Würde mich über eine Nachricht von Dir sehr freuen.

    Vielen Dank und alles Liebe,

    Rita

    • Sven Sparding 24. Februar 2018 um 17:15 Uhr

      Hi Rita!
      Dankeschön, das freut mich sehr. 🙂
      Da müsstest du selbst einmal genau nachrechnen, wie viel Kalorien du damit wirklich zu dir nimmst. Von den Kalorien (hauptsächlich aber den Kohlenhydraten) ist abhängig, ob eine Insulin-Reaktion vom Körper folgt – das wollen wir vermeiden. Aktuell rechne ich da mit einer Grenze von 35 kcal (müsste im Guide stehen und unter Anwendung stehen).
      Du solltest damit also unter 35 kcal bleiben, dann ist alles in Ordnung und du nimmst die positiven Effekte mit.
      Viel Spaß & Erfolg weiterhin.
      Liebe Grüße aus Oldenburg,
      Sven

  23. Katja Köhler 22. Februar 2018 um 18:33 Uhr - Antworten

    Hallo Sven,

    an meinen Arbeitstagen stehe ich um 5.30 Uhr auf und esse 11.30 Uhr zu Mittag. Der Hunger bis dahin ist schon gewaltig, aber ich friere auch. Eigentlich ein Zeichen dafür, dass der Körper nichts zu verbrennen hat. Ich muss aber das Frühstück als “Verzichtsmahlzeit” nehmen, weil ich mit den Kollegen Mittagessen und mit der Familie oder aber Freunden Abendessen möchte. Was mach ich nun? Leider bin ich nun am Anfang meines IFs auch noch ziemlich verkrampft, dass ich es möglichst ganz genau nehmen möchte. Ich muss mir sehr gut zureden, wenn ich am Montag noch nach 19.00 Uhr in eine Gaststätte zum Abendessen gehe und trotzdem am Dienstag um 11.30 Uhr mit den Kollegen Mittagessen muss. Ich mach IF seit einer knappen Woche und habe logischerweise noch keine Erfolge vorzuweisen, bin aber so versessen darauf, dass ich mir keine Ausnahmen gönnen möchte. Zudem bin ich Diabetiker und nehme Xelevia morgens ein. Ich frage mich, ob es besser wäre, die Tablette im Zeitfenster des Essens zu nehmen.

    LG KK

    • Sven Sparding 24. Februar 2018 um 17:10 Uhr

      Hallo Katja,
      der gewaltige Hunger und das Frieren sind mMn. in erster Linie Zeichen der fehlenden Gewöhnung. Nach einer Woche kannst du noch nicht erwarten, dass du dich komplett daran gewöhnt hast. Das kann bis zu 2-3 Wochen dauern.
      Deswegen macht es am Anfang nicht so sehr Sinn sich auf die Fenster zu versteifen. Du sagst, dass du verkrampft bist und es sehr genau nimmst – das ist kontraproduktiv, wenn du negative Effekte wie gewaltigen Hunger oder Frieren hast. GIb deinem Körper die Zeit sich an die neue Ernährungsweise zu gewöhnen. Du hast dich vermutlich +30 Jahre ganztägig ernährt. Deine Leber und Bauchspeicheldrüse muss sich erstmal wieder einschießen, um den Blutzucker wirklich konstant zu halten.

      Damit du wirklich langfristig damit Erfolg hast, solltest du eine gewisse Lockerheit an den Tag legen. Hast du schon den aktuellen Beitrag “Flexibilität mit IF gelesen”? Der wäre sicherlich gut. Ausnahmen gehören dazu! Eine Ernährungsweise, die das nicht erlaubt, ist nicht langfristig ausgelegt. Wie kann man ohne Ausnahmen (vor allem beim Essen) sein ganzes Leben bestreiten? Das würde immense Willenskraft erfordern.
      Bzgl. der Tablette: Besprich das bitte mit deinem behandelnden Arzt. Es kann durchaus passieren, dass du in Zukunft eine kleinere Dosierung benötigen wirst, da Fasten deine Insulin-Sensitivität erhöht. Es ist also wichtig, dass dein Arzt da Bescheid weiß.
      Hilft dir das weiter?
      Viel Erfolg und liebe Grüße,
      Sven

  24. Silvia 17. Februar 2018 um 19:21 Uhr - Antworten

    Hallo Sven,

    Ich möchte es probieren mit 16/8, bin jemand der ein Frühstück braucht . Ich stehe um 05:30 unter der Woche auf und würde es bis zum Frühstück 09:00 grade packen😳 verstehe ich es richtig, dass dann um 17:00 Uhr die letzte Mahlzeit wäre?

    • Sven Sparding 21. Februar 2018 um 18:15 Uhr

      Hallo Silvia,
      wie man sich die Zeiten legt, ist natürlich sehr individuell und “schwierig”. Wir haben die Erfahrung, dass es für nahezu Jeden möglich ist 4-6 Stunden in den Tag zu fasten. 6 Stunden ist da aber sicherlich schon fortgeschritten, aber dem sind keine Grenzen gesetzt. Wir haben auch schon oft 10 Stunden in den Tag hinein gefastet, aber ich glaube auch, dass es mehr und mehr einfacher wird. Für den Anfang sind 6 Stunden sportlich.
      9 Uhr schaffst du sicherlich, 11:30 wäre dann die sportliche Variante. 😉
      In den ersten Wochen musst du deine gesetzten Fenster noch nicht unbedingt erreichen, das hat du ja in diesem Artikel erfahren. Falls du dir nun bspw. 11 Uhr als Ziel setzt, das du in 4 Wochen erreichen willst (schaffst du!), dann hättest du bei 16/8 ein Essensfenster bis 19 Uhr. Wenn du aber auch um 5:30 schon aufstehst, halte ich das für die letzte Mahlzeit für eine gute Zeit – es sei denn du isst mit deiner Familie als Beispiel immer fest um 20 Uhr.

      Ziel ist es, dass die Fenster dich nicht behindern – das ist klar. Das wäre ja der Fall, wenn du ein festes Essen um 20 Uhr hast, aber dein Fenster nur bis 19 Uhr planst.
      Mache es dir also möglichst einfach und angenehm.
      Du musst aber auch nicht unbedingt jeden Tag die 16/8 erreichen – mal wird es 17/9, manchmal 17/7. Das ist absolut kein Problem. Mit einiger Eingewöhnung wäre 11 Uhr als erste Mahlzeit bestimmt auch für dich machbar. Es ist glaube ich unmöglich die Methodik sofort perfekt zu treffen, man wird immer etwas Rumprobieren und Anpassen müssen.
      Viel Erfolg und vor allem Spaß dabei!
      Liebe Grüße,
      Sven

  25. Josy 11. Februar 2018 um 10:45 Uhr - Antworten

    Hallo an alle 😉
    Ich habe gestern mit IF angefangen und da ich unregelmäßige Arbeitszeiten habe, die meistens mittags/nachmittags anfangen und dann bis spät in die Nacht gehen, probiere ich 16/8 aus. Eigentlich wollte ich mein Essensfenster zwischen 16 und 0:00 Ube legen. Jetzt habe ich aber gestern Abend meine letzte Mahlzeit (eine Habd voll Nüsse) um 22:30 gegessen. Ist es in Ordnung wenn ich mein Fastenfenster nach der Zeit meiner letzten Mahlzeit lege? Mir ist es schon wichtig mindestens die 16h einzuhalten (für meinen Stolz oder so ähnlich), aber manchmal habe ich eben meine erste Pause, auf der Arbeit um 17uhr und komme erst um Mitternacht nach Hause und an meinen freien Tagen gehe ich aber auch gerne mal vor Mitternacht ins Bett. Zu mir selber, ich bin 23 Jahre alt und möchte einfach meinen Körper besser kennenlernen und war schon lange der Meinung, dass es mir persönlich nicht gut tut 3-5 mal am Tag in regelmäßigen Zeit Abständen zi essen. Ich habe mich, vorallem abends, immer erwas aufgebläht gefühlt und hatte auch ein unangenehmes Völlegfühl. Frühstücken war eh nie mein Ding, schon als Tennie nicht und habe nur damit angefangen, weil man ja immer soviel über die Wichtigkeit von einem reichhaltigen Frühstück gelesen hat.
    Ich bin gespannt wie IF mich und meinen Körper beeinflussen wird 🙂
    Liebe Grüße Josy

    • Sven Sparding 14. Februar 2018 um 9:15 Uhr

      Hi Josy,
      Erika ist da genau wie du gestrickt: Sie frühstückt schon seit der Schulzeit nicht mehr und hat es damals verweigert. Genau so wie du machen wir es auch – nach der letzten Mahlzeit am Tag beginnt die Fastenzeit, manchmal auch etwas später wie bei dir. Die Uhrzeit ist für den Start des Fastenfensters nicht wichtig, da führen viele Wege nach Rom. Du kannst also um 22 Uhr mit dem Fasten starten, aber auch um 0 oder 2 Uhr nachts – kein Problem. Bei Instagram schreiben wir täglich unsere Fenster rein, da könntest du mal reinschauen.
      Auch ist kein Problem, dass du an den freien Tagen das Fastenfenster früher anfängst. Flexibilität ist ein ganz wichtiger Punkt (siehe den neuesten Blog-Beitrag), man sollte sich nicht zu sehr an den Zeiten aufhalten, sondern auf die Situationen reagieren. Man kann nicht immer wissen, wann man zum Essen kommt. Wenn noch Fragen offen sein sollten, kannst du die sehr gerne hier immer stellen. 🙂
      Viel Spaß und liebe Grüße,
      Sven

  26. Viktoria 29. Januar 2018 um 11:58 Uhr - Antworten

    Hallo Sven!

    ich möchte jetzt mit IF starten. Hab für mich die 18/6 Modelle ausgesucht: möchte mein Essenszeit zw. 13 und 19 Uhr einbauen. Und danke sehr für Deine Tipps, die mir vieles klar gestellt haben. Dennoch habe ich Frage: ich trinke immer morgens, kurz nach dem Aufstehen ein Glas warmes Wasser mit geschroteten Leinsamen und Honig – gilt es schon als eine Mahlzeit??? Darf man beim Fasten (außerhalb Essenszeiten) außer Wasser z.B. Saft trinken. Kaffee mit Milch???

    Danke!!

    • Sven Sparding 29. Januar 2018 um 14:14 Uhr

      Hi Viktoria!
      Die Richtlinie in der Fastenzeit ist 35 kcal, die du nicht überschreiten solltest. Dabei geht es um eine potenzielle Insulin Ausschüttung, um deinen Blutzucker im Blut nach dem Essen wieder nach unten zu korrigieren. Diabeteiker (die eine Insulin-Resistenz bei Typ 2 entwickeln) müssen sich dieses Insulin spritzen. Dieser Insulin-Resistenz können wir entgegenwirken – mit dem Fasten! Wenn wir 14+ Stunden nichts essen und auch daher kein Insulin ausgeschüttet wird, gönnen wir den Zellen sozusagen eine Pause vom Insulin und werden so auch wieder Insulin-sensitiver. Das nur als kurzer Ausflug, damit du den Zusammenhang verstehst.
      Honig hat leider sehr viel Zucker, genau das löst die größte Insulin-Ausschüttung aus. Damit kommst du ebenfalls sehr schnell über die 35 kcal Richtlinie – es kommt also auch auf die Portionierung an. Bei Leinsamen genauso – beides würde ich in der Fastenzeit nicht empfehlen (außer man möchte 1 ml Honig und 5 Leinsamenkörner zu sich nehmen 😉 ).
      Saft hat ebenfalls viel Zucker und auch Kalorien – nicht empfehlenswert. Kaffee mit einem Schüsschen Milch ist in Ordnung, da sollte es aber auch nicht zu viel sein und 200 ml Milch mit 150 ml Kaffee sein.

      Ich kann verstehen, dass es verlockend ist in die Fastenzeit Dinge einzubauen, die das frühere Essen in der Zeit ersetzen – ich halte es (für mich) aber für besser das strikt zu trennen. In Ordnung wäre aber z.B. eine halbe Zitrone 500 ml Wasser zu pressen und das zu trinken.
      Diese Infos und einige mehr findest du aber auch im kostenlosen Guide!

      Liebe Grüße,
      Sven

  27. Claudia 26. Januar 2018 um 17:11 Uhr - Antworten

    Also, ich bin seit Dienstag dabei, in der Woche passt das Fenster 11-19h perfekt in meinen arbeitsalltag,
    ich vermisse nichts, un dhabe auch keinen Hunger, ich empfinde es eher als Gewohnheit wie ich vorher gegessen habe,
    am Wochenende werde ich varieren müssen, es gibt da doch mal Nachmittage, Abende beim Nachbarn mit ein paar Bierchen, daher habe ich heute auf 12:30 – 20:30 umgestellt und ich glaube es ist machbar, ja ich weiß Alkohol ist nicht so toll, aber mein Umfang ist schon geschrumpft, das spornt mich an weiter zu machen, zumal nicht mal eine Woche um ist 🙂

    • Sven Sparding 28. Januar 2018 um 13:01 Uhr

      Hi Claudia,
      das ist sehr schön zu hören! 🙂
      Am Wochenende die Fenster auszuweiten oder flexibler mit der Methodik umzugehen, macht das Ganze so einfach und lebenswert – das machen wir genauso. Im neuen Beitrag über Flexibilität kannst du das auch genau an den Tabellen sehen, dass sich unsere Fenster meist am Wochenende verschieben – da spricht auch nichts dagegen.
      Die meisten von uns werden auch etwas experimentieren müssen bis sie die passende Methodik für sich gefunden haben, da also keine Scheu Dinge auszuprobieren.
      Viel Spaß und Erfolg! Liebe Grüße,
      Sven

  28. Marion 22. Januar 2018 um 10:15 Uhr - Antworten

    Hallo Sven, hallo alle,
    so – versuche es ab heute dann auch mit 16/8. bin schon sehr gespannt! Finde Deine Einstellung in Bezug auf low carb super, ich stehe da auch überhaupt nicht drauf. Wäre für mich nie ein Weg, Kohlenhydrate haben ihre Berechtigung in unserer Ernährung. Auf jeden Fall danke schon mal für die vielen Infos auf dieser Seite hier, werde mich regelmäßig informieren.

    • Sven Sparding 22. Januar 2018 um 13:37 Uhr

      Hi Marion,
      schön, dass du einsteigst! Berichte auf jeden Fall wie es dir nach den ersten Wochen ergeht – das interessiert hier, denke ich, sehr viele!
      Viel Erfolg, bei Problemen helfen wir gerne – liebe Grüße,
      Sven

  29. Manuela 21. Januar 2018 um 10:20 Uhr - Antworten

    Hallo Sven,
    ich ernähre mich seit 2 Jahren Low Carb und tracke jeden Tag meine Nahrung. Seit 2 Wochen kommt noch IF 16/8 dazu.
    Aber irgendwie tut sich nichts so wirklich auf der Waage. Jetzt überlege ich ob Low Carb und IF zusammen passen.
    Hast du damit schon Erfahrung?

    Gruß Manuela

    • Sven Sparding 21. Januar 2018 um 15:59 Uhr

      Hi Manuela,
      generell passt Intermittent Fasting mit jeder Ernährungsform zusammen – außer vielleicht der ketogenen Diät, aber das ist eine höchst interessante Form der Ernährung, die anders ist als alle anderen “herkömmlichen” Ernährungsformen.
      Low Carb war lange Zeit in aller Munde – ich bin kein großer Fan davon als Weg, um Kalorien einzusparen (außer es geht wirklich Richtung ketogen). Der Ansatz ist in der heutigen Zeit mit Kohlenhydraten und Zuckern überall schon ein richtiger Schritt, aber Kohlenhydrate sind beispielsweise in der Hormonsynthese auch ein wichtiger Bestandteil.
      In diesen Themen bilde ich mich aktuell selbst weiter, sodass ich dazu keine konkreten Empfehlungen aktuell mache und mich von “was soll man essen” noch fern halte.

      Kurze Antwort: Ja, du kannst es kombinieren.
      Liebe Grüße,
      Sven

  30. Angela 19. Januar 2018 um 8:26 Uhr - Antworten

    Hallo Sven,
    toll deine Seite ! Danke für die vielen “Hilfen” und beantworten der vielen Fargen. Ich hab seit Montag ( knapp 1 Woche her ) angefangen mit 16/8. Stehe um 5.20 Uhr auf und gehe mit dem Hund 20 min spazieren. Im Büro gibt es feste Essenspausen. 9 Uhr frühstück, 12 Uhr Mittag. Problem ist ich bin erst um 17 Uhr zuhause, also versuch ich genau dann schnell was zu essen ( Gestern gab es nur Reis mit Sojasoße ) der war fertig……..DA muss ich mir noch was einfallen lassen. Wir haben keine Kantine und Mittags Selbstversorger. Hab aber noch nicht so wirklich Hunger. Wieß nicht wie ich das am besten machen soll, damit ich nach 17 Uhr nix esse und keinen Hunger bekomme. Verbringe dann den REstabend mit 1 Stund espazieren gehen mit Hund und Tee trinken.
    Ich muss dringend 20kg abnehmen…aber ich möchte weg von diesen Crashdiäten die mir im Leben nur immer wieder mehr auf die Hüften zauberten ( bin gerade 50 Jahre geworden ).
    Ich hab bisher 0,5 kg abgenommen.Klar war ich heute morgen enttäuscht auf der Waage, aber ich hab mir erstmal gesagt das ich im Internet suchen muss ob ich was falsch mache oder ob das so normal ist. Da bin ich auf deine Seite gestossen. SUPER ! Meine Fragen wurden beantwortet. Weiss das ich auf dem richtigen Weg bin ( Muss sagen fühle mich auch besser und hoffe das ich nach jahrelangen Duschschlafproblemen auch mal wieder schlafen kann…da freu ich mich schon drauf. ).
    Ich hab jetzt wieder die richtige Motivation bekommen und mache weiter. DAs mit den Mahlzeiten hoffe ich besser in meinen Arbeitstag umsetzen zu können. Was mach ich wenn der Hunger Abends doch mal zu groß ist ? Hast du einen Tipp ?
    Vielen lieben Dank
    Liebe Grüße Angela

    • Sven Sparding 21. Januar 2018 um 15:55 Uhr

      Hallo Angela,
      und danke für deine netten Worte! Freut mich sehr, dass einige Fragen schon beantwortet wurden!
      Versorgst du dich denn morgens um 9 Uhr in der Essenspause auch selbst? Mein erster Ansatz wäre diese Pause nur mit einem Kaffee oder Tee zu verbringen – ist das möglich? Das wäre ideal und würde deine ‘Probleme’ lösen. Dadurch würde dein Essensfenster erst um 12 Uhr anfangen ( schön, dass das auch konstant ist – das macht es dir sehr leicht dich daran zu gewöhnen) und du hättest das Problem hinten raus nicht mehr.

      Ansonsten: Wenn der Hunger zu groß ist und “betäubend” ist, dann iss etwas. Es ist viel eine Sache der Gewöhnung, wirklich großen Hunger muss damit niemand leiden.
      Ich freue mich auf deine Antwort. Liebe Grüße,
      Sven

  31. Kerstin 14. Januar 2018 um 22:23 Uhr - Antworten

    Wieviel kcal darf man dann zu den Mahlzeiten pro Tag ca. zu sich nehmen. Ich möchte es auch ausprobieren. Bin 54 und möchte so 15 kg abnehmen.Ich mache 1-2 mal Sport und möchte mit dem IVF so meinen leicht erhöhten Blutdruck und mein Gewicht in den Griff bekommen.Darf man alles essen oder eher low carb?

    • Sven Sparding 21. Januar 2018 um 15:48 Uhr

      Hi Kerstin,
      pauschal kann man da so keine Antwort geben – das variiert von Person zu Person. Beim Einstieg empfehle ich aber 2 große Mahlzeiten, sodass du dich 2 mal am Tag satt isst.
      Schön, dass du IVF ausprobieren möchtest! Generell hast du keine Verbote und ich bin von low carb auch kein Fan. Ernähre dich einfach so wie du dich sonst auch ernährst, aber wechsel auf das tägliche Fasten. Allein das verhilft den meisten schon zu den ersten Erfolgen. Im Verlauf kannst du dann deine Methodik weiter verfeinern, um deine Ziele zu erreichen. Es wäre natürlich ein Fehler sich ungesund zu ernähren (da man ja IVF macht). IVF ersetzt keine gesunde Ernährung – das ist aber ein anderes Thema.
      Liebe Grüße,
      Sven

  32. Kate 10. Januar 2018 um 8:49 Uhr - Antworten

    Hallo Sven,
    ich bin jetzt den 2. Tag dabei, und habe jetzt schon das Gefühl das es meinem Körper richtig gut tut. Ich habe mich für die Variante 16/8 entschieden, mit der letzten Mahlzeit um 18:00 (ich stehe in der Woche immer um 06:00 auf) und der ersten Mahlzeit (die eher kleiner ausfällt) um 10:00. Am Wochenende werde ich das Zeitfenster anpassen müssen, was aber nur einen Unterschied von 1 Std. ausmachen wird. Ich bin gespannt, wie sich alles entwickelt, auch im Bezug auf meine Wechseljahresbeschwerden. Ich fühle mich allerdings im wahrsten Sinne des Wortes “gereinigter” und quasi von einer Last befreit.
    Vielen Dank für die tollen Tipps auf deiner Seite – echt spitze!
    Liebe Grüße
    Kate

    • Sven Sparding 11. Januar 2018 um 15:34 Uhr

      Hallo Kate,
      danke für deine lieben Worte. Die 1 Stunde Varianz ist überhaupt nicht bedenklich, super, dass du das für dich so anpasst.
      Wir wünschen dir ganz viel Erfolg, halte uns gerne auf dem Laufenden!
      Liebe Grüße,
      Sven

  33. Burkhard 5. Januar 2018 um 12:58 Uhr - Antworten

    Hallo Sven,

    ist es ok, wenn ich den Fastenplan zeitlich etwas variiere? Ich möchte gerne einen Tag am Wochenende so integrieren, dass ich auch noch bei Bedarf einen Wein oder ein Bier trinken kann und nicht schon zwischen 12 und 20 Uhr. Mein vornehmliches Ziel ist eher der gesundheitliche Aspekt. Abnehmen möchte ich höchstens 7 kg. Meine Überlegung ist die Du siehst so anzupassen, dass ich, wenn ich möchte, bis Sonntagmorgen um 1 Uhr auch etwas trinken könnte:
    Mo – 15/7
    Di – 16/8
    Mi – 16/8
    Do – 17/8
    Fr – 17/8
    Sa – 16/11 (in den 11 Std. zwei Mahlzeiten jeweils zum Anfang und zum Ende des Intervalls)
    So – 14/7

    Was hältst Du davon?

    Liebe Grüße,
    Burkhard

    • Sven Sparding 5. Januar 2018 um 13:52 Uhr

      Hi Burkhard,
      mach das auf jeden Fall!! Genau diese Flexibilität ist enorm wichtig, um das Fasten angenehm einzubauen! Ich habe das Gefühl, dass ich diesen Punkt nie genug hervorheben kann – das ist (glaube ich) das Allerwichtigste, um gut damit zurecht zu kommen.
      16/8 ist nicht immer nur 16/8, es ist auch mal 15/9 oder 18/6. Auch kann es nicht immer 12-20 Uhr sein, mal ist es 11-19 Uhr, mal 14-20 Uhr – oder auch dein Beispiel.
      Eine gewisse Konstanz ist natürlich wichtig, um die Routine zu haben. Du machst es aber genau richtig.

      Aus diesem Grund posten meine Freundin und ich auch täglich unsere Fenster auf Instagram. Das soll diesen Punkt auch nochmal verdeutlichen. Es wird genau dazu auch ein Beitrag kommen – ich werde unsere Zeiten in Excel eintragen und dann wird man die Flexibilität sehr gut sehen können (hoffen wir).

      Hut ab und liebe Grüße,
      Sven

  34. Elisa 10. September 2016 um 23:42 Uhr - Antworten

    Hallo Sven,
    ich bin ein absoluter Neuling des IF und möchte schon morgen starten! Meine Frage…wenn ich mich für 16/8 oder 19/5 entschieden habe, muss ich dann bei einem “Modell” bleiben? Ich kann ich meine “Hauptmahlzeiten” auch variieren? Wenn ich zum Beispiel die Woche über wegen der Mittagspause mit Kollegen die größte Mahlzeit einnehme, dann ich am Wochenenende zur größten Mahlzeit am Abend wechseln?
    Vielen Dank für die umfangreichen Infos!
    Viele Grüße
    Elisa

    • Sven Sparding 11. September 2016 um 10:17 Uhr

      Hallo Elisa,
      freut mich dass du IF ausprobieren möchtest!
      Die Zeiten, 16/8 oder 19/5, dürfen fließend in einander übergehen. Da kannst du ruhig von Tag zu Tag ein paar Stunden Unterschied haben und so am Montag 16/8 machen und am Dienstag 18/6 – gar kein Problem, das ist auch gewollt! 🙂
      Die größte Mahlzeit des Tages kannst du genauso hin und herschieben wie du möchtest und täglich variieren.
      Je flexibler du mit den Zeiten und Mahlzeiten umgehst, desto einfacher wird es für dich! Das Fasten soll uns im Alltag unterstützen und uns nicht behindern.

      Hoffe ich konnte helfen und liebe Grüße,
      Sven

  35. Ursula 2. Juli 2016 um 13:17 Uhr - Antworten

    Hallo Sven

    Tolle Seite um das IF unter die Leute zu bringen…gerade die..die noch zögern und sich nicht trauen.
    Sehr sehr gut gestaltet, tolle Tipps.

    Lieben Gruß
    Ursula

    • Sven Sparding 3. Juli 2016 um 10:20 Uhr

      Danke für die liebe Nachricht Ursula!
      Sven

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