Ich hab´s überlebt – Mein Intermittent Fasting Einstieg war ein voller Erfolg!

Was ist mir aufgefallen? Wie ist es mir ergangen? Welches Fazit ziehe ich aus der ersten Woche?

 

Aller Anfang ist schwer – oder auch nicht?

 

Es ist so weit. Heute sollte ich das erste Mal auf mein Frühstück verzichten! Aufstehen, Zähne putzen, anziehen und in die Küche gehen – Moment was wollte ich hier?
Heute morgen fiel der Gang zum Kühlschrank aus. Stattdessen gab es ein großes Glas Wasser für mich. OK, mal was anderes!

Im Laufe des Vormittags habe ich natürlich öfter mal daran gedacht, dass ich gerade faste. Wirklich Hunger hatte ich aber nicht. Abgelenkt von der Arbeit, habe ich mir dann auch kaum noch Gedanken ums Essen gemacht.
Erst bei der Pause, gegen 12 Uhr, ist mir wieder bewusst geworden, dass ich ja noch nichts gegessen habe und beim diesem Gedanken grummelte es in meinem Bauch. Ein schwarzer Kaffee war hier meine Rettung.

Das nächste Mal schaute ich erst um 14 Uhr auf die Uhr – “nun kannst du auch was Essen”, dachte ich mir. Es gab Frühstück – Brot mit Avocado, Zwiebeln und gekochte Eier.

Am frühen Abend wurde gemeinsam gekocht, es gab das ein oder andere Stück Lasagne und anschliessend ein Dessert. 🙂

Das war’s! Mein Einstieg war erfolgreich – und es war viel leichter als gedacht 🙂

 

Intermittent Fasting Einstieg – Was ist mir aufgefallen?

 

Im Laufe der Woche habe ich an keinem Tag vor 14 Uhr gegessen.
Hunger? Nur ab und zu machte sich mein Magen mit einem Knurren bemerkbar. Meist trat dieses auch nur dann auf, wenn ich in irgendeiner Form auf etwas appetitliches zu Essen aufmerksam gemacht wurde. Obwohl Menschen um mich herum anfingen zu Essen, fiel es mir recht leicht einfach drauf zu verzichten! Wasser und Kaffee haben mich bis zur ersten Mahlzeit begleitet.

 

Im Laufe des Vormittags und Mittags war ich tatsächlich sehr produktiv – War es die Zeit, die ich nun mehr hatte? War ich nicht so müde, weil mein Körper kein Essen verdauen musste? Genau weiß ich es noch nicht, aber ich konnte mich besser auf die wichtigen Dinge konzentrieren.

Schon ein kleiner Snack half mir meinen Hunger zu stillen: Eine Banane und eine handvoll Mandeln, gegen 14:30 Uhr, haben an einem Tag beispielsweise bewirkt, dass ich erst am späten Nachmittag eine richtige Mahlzeit zu mir nahm.

 

Intermittent Fasting und Sport

 

Mache ich eigentlich Sport?

Ja! Um zu beobachten wie ich mich beim Sport mit Intermittent Fasting schlage, betreibe ich Krafttraining im Fitnessstudio. Hierbei richten wir uns nach einem Trainingsplan von drei Amerikanern. Ein Prinzip, was in verschiedene Phasen gegliedert ist. Es handelt sich um ein Ganzkörpertraining, welches man alle 2-3 Tage betreibt!

Wenn ihr mehr über Training im deutschsprachigen Raum erfahren wollt, dann kann ich euch Andreas Heiss empfehlen. Auf seiner Seite In Great Shape findet ihr viele Tipps zum Thema Training. Gemeinsam mit seiner Blog-Partnerin Anja Egger verbindet er seinen Sport auch mit Intermittent Fasting.

 

Wie war die erste Woche nüchtern beim Sport?

Am Ende der Fastenphase nochmal richtig aktiv werden und dann auch noch Kraftraining betreiben – habe ich mir schwierig vorgestellt.

Wo sollte meine Körper diese Energie, ohne etwas gegessen zu haben, hernehmen ?

Trotz Skepsis auf dem Weg zum Fitnessstudio, habe ich mich der ungewohnten Herausforderung gestellt. Zu meinem Erstaunen hat mir keine Kraft gefehlt!

Da ich die richtigen Gewichte für mich jedoch erst nach einer Woche gefunden habe, muss ich die kommenden Wochen abwarten. Erst dann kann ich dies richtig beurteilen.  Mehr dazu also in der kommenden Woche! 🙂

Ich muss aber zugeben, dass ich nach den ersten zwei Besuchen im Studio sehr starken Hunger hatte, mal schauen, ob das so bleibt?!

 

Intermittent Fasting Einstieg

 

Wie geht es weiter?

 

In einem der Kommentare wurde ich gefragt, ob ich Kalorien zählen werde. Nein – ich werde keine Kalorien zählen. Ich möchte meinen Körper besser kennenlernen und auf dessen Impulse hören und reagieren.

Mein Ziel ist es also unabhängig vom dokumentieren/aufschreiben etc. zu sein. Ich möchte aber natürlich niemandem davon abraten weiterhin seine Kalorien zu tracken. Es kann ja auch wirklich Spaß machen! 🙂

 

Auf das Frühstück zu verzichten klappt soweit sehr gut. Nun liegt es an mir, die Methodik perfekt auf mich zuzuschneiden! Durch die Flexibilität der Fastenphase werde ich schauen, ob 16/8 mit zwei Mahlzeiten oder vielleicht doch eher 20/4 mit einer sehr großen Mahlzeit ideal für mich ist.

 

Mein Fazit zur ersten Woche:

Die Änderung der Essgewohnheiten bzw. der Zeit und die Einführung des Fastenfenster fiel mir leichter als erwartet. Bereits nach dieser Woche kann ich sagen, dass es fast normal für mich ist. Ich vermisse das Frühstück nicht.

 

Wie sind deine Erfahrungen? Hattest du ähnliche Erfahrungen beim Start? Hast du weitere Fragen an mich? Ist dir dein Einstieg geglückt/nicht geglückt?
Schreib’ gerne einen Kommentar oder kontaktiere uns privat mit dem Kontaktformular.

Bis zur nächsten Woche

Euer Ian 🙂