Zwei Wochen sind nun vergangen seit meinem Intermittent Fasting Einstieg.

Wann brauche ich meine erste Mahlzeit? Konnte ich mein Fastenfenster besser anpassen? Fehlt mir Kraft am Ende der Fastenphase? Wie hat sich mein Hunger, insbesondere nach dem Sport, entwickelt?

 

Intermittent Fasting in meinem Alltag

 

Zuerst möchte ich euch von einem ungewöhnlichen Tag berichten.
Am Montag hatte ich einen wichtigen Termin um 13 Uhr. Da dieser eigentlich nur maximal 30 Minuten gedauert hätte, wollte ich anschließend zum Sport und erst danach Essen. Leider wurden aus den 30 Minuten fast 3 Stunden und es war schon nach 16 Uhr als ich vollkommen nüchtern beim Sport stand. Etwas hungrig bin ich ins Training gegangen. Dadurch war ich erst um 18 Uhr wieder zu Hause, um mir etwas zu kochen.
Mein Fastenfenster war an diesem Tag fast 22 Stunden – so war das eigentlich nicht geplant.

Am kommenden Tag ist mir aufgefallen, dass ich schon früher und mehr Hunger hatte als an anderen Tagen. Ich denke, dass ich es einfach nicht geschafft habe in dem kurzen Zeitraum genug zu Essen. Am nächsten Morgen hat mich mein Körper dann darauf hingewiesen.

 

An einem anderen Tag der Woche war ich für zwei Tage bei der Familie. Das leckere, aufgetischte Frühstück habe ich mir hier natürlich nicht entgehen lassen. Diese Freiheit habe ich mir nicht nehmen lassen und an diesem Tag somit kein Intermittent Fasting gemacht. 🙂

Aufgefallen ist mir hierbei, dass ich am nächsten Tag eher Hunger hatte als sonst. 

An den weiteren Tagen habe ich mit der 16/8 Methodik um 21 Uhr die letzte Mahlzeit zu mir genommen und zwischen 13 und 14 Uhr am kommenden Tag die Erste.

 

Wie lief’s beim Sport?

 

Zwei Wochen bin ich nun wieder im Training und habe die richtigen Gewichte für mich gefunden. Wenn ich beim Sport war, war es jedes Mal das Ende meiner Fastenphase.

Fehlt mir Kraft im nüchternen Zustand?
Nein es fehlt mir keine Kraft! Zu meinem eigenen Erstaunen war ich sogar nach 20 Stunden im gefasteten Zustand in der Lage mich noch zu steigern.
Auch an anderen Tagen habe ich nicht gemerkt, dass ich nüchern war. Ganz im Gegenteil: Während ich Sport betrieben habe, schien der Hunger wie von selbst zu verschwinden. Insbesondere an dem langen Tag, an dem ich hungrig ins Training ging, ist es mir aufgefallen.

In der ersten Woche hatte ich vermehrt Hunger nach dem Sport. War es diese Woche ähnlich?
Ja es war ähnlich, aber nicht mehr so stark. Mittlerweile sehe ich aber den Zusammenhang eher da, dass ich jedes Mal nach dem Sport meine Fastenphase breche und ich daher etwas zu Essen erwarte.

 

Was hat sich verändert?

 

Im Vergleich zur ersten Woche hat sich nicht viel verändert. Im Allgemeinen komme ich besser mit der Integration in den Alltag klar. Ich mache mir deutlich weniger Gedanken. Für mich ist Intermittent Fasting schon fast normal geworden. Auch bin ich weiterhin wesentlich produktiver als vor Beginn des Intermittent Fastings.

Hat sich mein Körper verändert? Er hat sich auf jeden Fall an Intermittent Fasting gewöhnt. Resultate im Spiegel kann ich derzeit noch nicht beurteilen. Hierzu muss ich aber sagen, dass Intermittent Fasting auch keine Diät ist und die Pfunde purzeln lässt. Dies ist nicht der Sinn dahinter! Intermittent Fasting ist ein langsamer Prozess, der dafür aber langen Bestand hat.

Im letzten Artikel hatte ich ein Bild von mir hochgeladen. Inwiefern sich mein Körper äußerlich verändert, schaue ich mir wöchentlich unter den gleichen Bedingungen an. Auf die bereits ersichtlichen Resultate werde ich kommende Woche zu sprechen kommen 🙂

Mein Fazit zur zweiten Woche:

Weitermachen! Ich fühle mich noch besser und genieße die Freiheiten, die mir Intermittent Fasting bietet. Hunger ist kaum ein Thema mehr und ich fange an auf Signale meines Körpers zu hören. Nach zwei Wochen kann ich behaupten, dass Intermittent Fasting völlig normal für mich geworden ist.

 

Wie sieht es bei dir aus? Ist Intermittent Fasting nach zwei Wochen auch für dich normal? Was sagt dein Körper zur Veränderung?

 

Bis dahin

Euer Ian 🙂