Erst 3 Wochen sind vergangen seit meinem Intermittent Fasting Einstieg, und was sind nun die Besonderheiten?

Was ist das Besondere an Intermittent Fasting für mich? Vermisse ich alte Essgewohnheiten? Bin ich meinem Ziel näher gekommen? Hat sich mein Körperfettanteil verringert? Warum mache ich es eigentlich?

 

Besonderheiten vom Intermittent Fasting Einstieg

 

Vor drei Wochen habe ich noch täglich gefrühstückt – jetzt denke ich schon nicht einmal mehr daran.
“Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit des Tages” – da muss ich nun anfangen zu schmunzeln. Gerade wenn man sich vor Augen hält, dass die Aussage meist von der Lebensmittelindustrie kommt.

Sogar ich selbst habe Anderen dieses Halbwissen vermittelt. Nun weiß ich es besser. Mein Körper braucht das Frühstück einfach nicht. Ich fühle mich wesentlich energetischer und produktiver – ohne Frühstück.

Vermisse ich alte Essgewohnheiten? Nein tue ich nicht, weil ich nicht drauf verzichten muss. Ich bin nicht in der Auswahl eingeschränkt, sondern nur zeitlich. Anfangs war es für mich auch merkwürdig morgens nichts zu essen. Mittlerweile ist es umgekehrt. Die Vielfalt der Lebensmittel bleibt unverändert, daher vermisse ich auch nichts.

Den größten Vorteil sehe ich bisher eindeutig in der Flexibiltät. Trotz meines Ziels der Körperfettreduzierung muss ich kaum auf das achten was ich esse. Insbesondere wenn es gemeinsam in den Biergarten geht und eine große Brotzeit aufgetischt ist. Zum Glück sitze ich dann nicht am Tisch und zähle Kalorien wenn ich meine Brezel durch den Obazda ziehe. 😉 Durch den Verzicht am Morgen, bin ich trotz der ein oder anderen Sünde, am Ende das Tages noch im Kaloriendefizit. Und selbst wenn es an einem Tag mal nicht der Fall ist, weiß ich, dass es über die Woche gesehen so ist.

Meine anfänglichen Zweifel, dass ich mich schlapp fühlen würde, kann ich nur widerlegen. Eher das Gegenteil ist der Fall. Von Müdigkeit keine Spur!  Anstatt weniger, habe ich deutlich mehr Energie.
Somit scheint die “wichtigste Mahlzeit” wohl doch nicht so wichtig zu sein!?

 

Mein Fortschritt durch Intermittent Fasting

 

In meinem ersten Beitrag habe ich geschrieben, dass mein Ziel ist meinen Körperfettanteil zu reduzieren, ohne dabei Muskeln zu verlieren. Drei Wochen sind nun vergangen, sieht man die ersten Erfolge schon?

Ja ich sehe Erfolge, insbesondere im Spiegel. Auch wenn man keinen krassen Unterschied sieht, weiß ich, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Wie schon letzte Woche erwähnt ist Intermittent Fasting kein Sprint, sondern ein Marathon.
Wenn ich so weitermache werde ich mein Ziel erreichen. Es wird seine Zeit dauern, aber dafür Bestand haben und keinen Jo-Jo Effekt hinter sich herziehen.

 

Worin liegt meine Motivation?

 

Meine Motivation ist, dass ich kein unnötiges Körperfett mit mir herumtragen möchte. Es mag früher Zeiten gegeben haben, wo es Sinn gemacht hat sich ein Fettpolster ‘anzufressen’ um eine Grundlage für harte Zeiten zu haben. Aber heutzutage brauchen wir das nicht mehr. Wir haben immer ausreichend Zugriff auf Nahrung. Leider gilt dies nicht überall auf der Welt.

Ich war schon immer mit meinem Körper zufrieden, aber mit Intermittent Fasting hoffe ich auch die kleinen Fettpölsterchen loszuwerden.

Zur zeit bin ich auf dem besten Wege dahin 🙂 Ich hoffe ihr seid auch schon auf dem Weg?

 

Euer Ian