Martyna’s Erfahrungsbericht

Ich bin Martyna, 23, und komme aus Hamburg!

Ich habe IF im Juli 2016 begonnen und bin sehr begeistert von den positiven Effekten, die dieser Lebensstil mit sich bringt.
Der erste motivatorische Kick kam nach einem Monat. In diesem Zeitraum hatte ich nämlich schon 4 kg verloren (von 64 kg auf 60 kg) und konnte es kaum abwarten meinem Körper weiter dabei zuzusehen, wie er sich verändert und was die Waage mir mitteilen würde.

Es war für mich sehr einfach meine Mahlzeiten meinem Leben anzupassen, da ich zu der Zeit Semesterferien hatte und mein Aushilfsjob vier meiner acht „heiligen“ Stunden in Anspruch genommen hat. Was zur Folge hatte, dass ich zwischen 16 und 18 Uhr und zwischen 22 und 24 Uhr meine Mahlzeiten zu mir genommen habe.
Nicht jeder beginnt mit diesen günstigen Bedingungen. Deshalb sehe ich es als klaren Vorteil in der Anfangsphase so zu beginnen wie ich das Glück hatte.

Sobald das Semester begonnen hat, habe ich nämlich auf der Waage aufgehört abzunehmen. Allerdings hat sich mein Körper trotzdem weiterhin zum Positiven verändert, obwohl ich nicht regelmäßig Sport getrieben habe und es bis dato nicht tue. Diese Entwicklung beziehe ich nicht nur auf meine Figur, sondern auch auf meine Vitalität und Lebenslust. Ich habe gemerkt, dass der Körper es einem dankt, wenn man ihm wenigstens einige Stunden Ruhe vom Verdauen lässt und nicht konstant über den Tag verteilt isst.

Zum Thema Sport: ich versuche mich wenigstens zwei Mal die Woche für eine halbe Stunde meinem Körper zu widmen, bspw. durch Tanzen, Kraftübungen mit dem eigenen Körper oder so wie gestern Schlittschuh zu laufen! Wenn ich mein Training zu Hause ausführe, tue ich es immer gefastet und lasse mir circa eine Stunde danach Zeit, um beispielsweise duschen zu gehen bevor ich mich dann meinem ersten Schmaus widme.

Es gibt natürlich Tage an denen ich keine Lust habe auf die erste Mahlzeit des Tages zu warten. Dann frühstücke ich einfach – nein, ich zelebriere diese Art von Nahrungsaufnahme und esse nur das, was ich schon immer am liebsten zum Frühstück gegessen habe.

Ich muss zugeben, als nach dem ersten Monat das Gewicht aufgehört hat zu fallen und ich die längerfristigen Auswirkungen von IF noch nicht spüren konnte, wurde es schwierig für mich 16 Stunden täglich zu fasten. Ich konnte dann aber mit meinem Gewissen vereinbaren mir wenigstens ein 12-stündiges Fenster zu lassen, damit, wie Sven es in einem seiner Beiträge geschrieben hat, das Fasten noch eine gesunde Auswirkung auf den Körper hat.

Der positivste Aspekt von IF für mich ist, dass ich absolut alles essen kann. Ich habe keinerlei Einschränkungen, bis auf die durchschnittlich 1600 Kalorien, die ich zu mir nehmen sollte, um keine Muskelmasse zu verlieren. Diese Vorgabe ist sehr leicht einzuhalten, zumal ich auf einen kalorienreichen Tag unbewusst immer einen kalorienarmen Tag lasse.
Es ist genial! In der Vergangenheit habe ich oft versucht meine Ernährungsweise umzustellen, nicht aber meine Ernährungszeiten. Diese Entscheidungen blieben nie ungestraft.
Auch mit Almased habe ich mein Glück versucht, vergebens. Die 3kg, die ich dadurch verloren habe, kamen sehr schnell wieder rauf und auch während der Diät habe ich mich nicht wohl gefühlt.

Alles in allem kann ich Intervallfasten nur empfehlen, selbst wenn man es sich nicht zum Ziel gemacht hat abzunehmen. Ich halte mein Gewicht seit September 2016 konstant auf dem selben Level, fühle mich stark, gesund und kann mich super konzentrieren.
Meine Challenge für 2017: mein Mindestzeitfenster auf 14 Fastenstunden aufstocken und halten. Viel Erfolg euch!